Das Aktionsbündnis bei den Inklusionstagen des BMAS am 19. und 20. November 2018

Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung hatte im Rahmen der Inklusionstage des BMAS am 19. Und 20. November 2018 die Möglichkeit, ein Forum Digitalisierung und Teilhabeforschung zu gestalten. Hier finden Sie die Vorträge, die gehalten wurden.

  • Teilhabe, Inklusion und Digitalisierung: Prof. Dr. Christophe Kunze, Institut Mensch, Technik und Teilhabe
  • Assistive Technologien für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Gesellschaft, Bildung und Arbeitsmarkt – Ergebnisse eines Forschungsprojektes:  Dr. Linda Nierling, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
  • Chancen und Risiken des technologischen Wandels für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Dr. Sabrina Inez Weller, Bundesinstitut für Berufsbildung
  • Digitale Teilhabe von Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf: Dr. Thorsten Hinz
Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Inklusionstage_nierling_Asstech.pdf)PDF (nicht barrierefrei)[Assistive Technologien für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Gesellschaft, Bildung und Arbeitsmarkt – Ergebnisse eines Forschungsprojektes]1042 kB
Diese Datei herunterladen (Kunze_Vortrag_Digitalisierung_Teilhabeforschung_Inklusionstage2018.pdf)PDF (nicht barrierefrei)[Teilhabe, Inklusion und Digitalisierung]1404 kB
Diese Datei herunterladen (PräsentationHinz,Inklusionstage2018.pdf)PDF (nicht barrierefrei)[Digitale Teilhabe von Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf]585 kB
Diese Datei herunterladen (Weller_Inklusionstage_Chancen und Risiken des technologischen Wandels.pdf)PDF (nicht barrierefrei)[Chancen und Risiken des technologischen Wandels für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung]921 kB

Bündnisversammlung des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung

Die diesjährige Bündnisversammlung des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung findet statt am am 20. November 2018 von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr

im Kongresszentrum bcc,
am Alexanderplatz in Berlin

im Anschluss an die diesjährigen Inklusionstage.

Zur Bündnisversammlung, die barrierefrei durchgeführt wird, können Sie sich anmelden unter dem barrierefreien Online-Link:

http://www.imew.de/de/veranstaltungen/einzelveranstaltungen-mit-beteiligung-des-imew/liste/.

FRIEDRICHSHAINER KOLLOQUIUM 2018 - TEILHABEFORSCHUNG MEETS PRAXIS - DIENSTAG, 13.11.2018, 16 UHR BIS 19 UHR

Collage: Das Logo des IMEW und der FDST auf hellblauem Hintergrund, durch den eine hand scheint, die eine andere Hand neben einem Rollstuhlreifen nimmt; als Überschrift ist "Friedrichshainer Kollquium 2018" zu lesen, darunter das Motto "Teilhabeforschung meets Praxis"

Dienstag, 13.11.2018, 16 bis 19 Uhr
Teilhabeforschung zwischen Politisierung und Unabhängigkeit

Was bedeutet wissenschaftliche Unabhängigkeit in der Teilhabeforschung?

Prof. Dr. Swantje Köbsell, Professorin für Disability Studies an der Alice Salomon Hochschule Berlin; Prof. Dr. Markus Schäfers, Professor für Rehabilitation und Teilhabe im Sozialraumbezug an der Hochschule
Fulda; Prof. Dr. Gudrun Wansing, Professorin für Rehabilitationssoziologie und berufliche Rehabilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin

Teilhabeforschung bezieht sich auf Anwendungsfelder, die durch politisch-rechtliche Normen hervorgebracht wird und die in besonderer Weise durch die unterschiedlichen Interessenlagen der beteiligten Akteure beeinflusst wird. Spannungsfelder sind hier vorprogrammiert:

- Teilhabeforschung soll als unabhängige Wissenschaft frei nach Erkenntnis streben. Zugleich sollen aber ihre Ergebnisse möglichst direkt einem bestimmten normativen Zwecke dienen, nämlich die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern und gesellschaftliche Entwicklungen in Richtung Chancengleichheit anzustoßen. Steuert dieser Verwendungszweck bereits die Suchrichtung nach Erkenntnis?

- Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen Politik und Förderinstitutionen davon überzeugen, Gelder in die Teilhabeforschung zu investieren. Steuern die Politik der Förderinstitutionen und die gesellschaftspolitische Interessenlage die Agenda der Wissenschaft?

- Einige Forscherinnen und Forscher sind zugleich der Wissenschaft und der politischen Behindertenbewegung verpflichtet. Die Entstehungsgeschichte der Disability Studies z. B. ist eng mit der Geschichte der politischen Behindertenbewegung verwoben. Bedeutet Parteilichkeit für Menschen mit Behinderungen die Aufgabe von Unabhängigkeit?

Angesichts dieser und weiterer Spannungsfelder sind grundlegende Fragen aufgeworfen: Muss eine Teilhabeforschung möglichst unabhängig sein? Kann sie überhaupt unabhängig sein? Oder muss sie vielmehr, um politisch wirksam sein zu können, sich bewusst politisieren – und geht damit die Aufgabe von Unabhängigkeit einher?


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Anmeldung und Veranstaltungsort:
Villa Donnersmarck
Schädestr. 9-13
14165 Berlin

Tel.: 030 – 847 187 0
Fax: 030 – 847 187 23
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wir bitten um telefonische oder elektronische Anmeldung bis 14 Tage vor dem jeweiligen Termin. Bitte teilen Sie auch mit, wenn Sie Unterstützungsbedarf haben.

Kooperationspartner
IMEW
Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft
Warschauer Straße 58 A
10243 Berlin
Telefon: (0)30 / 29 38 17 - 70
Fax: (0)30 / 29 38 17 - 80
http://www.imew.de

Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Bereich Freizeit, Bildung, Beratung
Villa Donnersmarck
Schädestr. 9-13
14165 Berlin
Tel.: 030 – 847 187 0
Fax: 030 – 847 187 23
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.villadonnersmarck.de